Kapitalanlage – erfolgreich anlegen, wie die Reichen!

Tja, heute erschien ein Artikel im Handelsblatt, der einige Episoden zu erfolgreichen und weniger erfolgreichen Kapitalanlagen der Reichen und Berühmten aufzählt.

Als Aufhänger wird Dieter Bohlen zitiert. Er hat wohl einmal die Hand vom ehemaligem Telekommanager Ron Sommer geschüttet. Dieser hat ihm die T-Aktie bei einem Kurs von 50 Euro empfohlen und meinte, dass der Kurs steigen wird. Heute sitzt unser Promiinvestor seine Verluste bei einem Kurs der T-Aktie von knapp 14 Euro aus.

Desweiteren wird der Ralf Schumacher zitiert. Er erledigt seine Börsengeschäfte am Laptop. Nur einmal kam an die Öffentlichkeit, dass er sich an einer Gesellschaft, die zum Beate Uhse Konzern gehört, beteiligt hatte. Nach dem Ereignis wurde er vom TV-Komiker Stefan Raab als „Porno-Ralle“ bezeichnet. Dies führte letzendlich zur Resignation. Ralf Schumacher hat sich wieder von seinem Paket getrennt. Im Nachhinein hat ihm die Verulkung Geld gespart.

Andere Leute, die Familienunternehmen besitzen, haben wohl etwas mehr Glück. Es wird von einem Investor berichtet, der sehr frühzeitig in erneuerbare Energien investiert hat. Der Verkauf von Q-Cells Aktien hat diesem einen ordentlichen Gewinn (angeblich gut 500 Millionen Euro) gebracht. Der Sohn des SAP Gründers Dietmar Hopp hat frühzeitig in die Aktien von D+S Europe investiert. In Tranchen hat seine 15-prozentige Beteiligung zum dreifachen Preis wieder verkauft.

Was ist nun die Moral der Geschichte? Manchmal würde sich lohnen, die Aktien zu kaufen, die reiche Unternehmer und deren Familien kaufen.

Es lohnt sich aber auf jedem Fall einige Regeln zu beachten.
Man sollte nie in etwas Geld investieren, was man nicht versteht.
Man sollte das Anlagekapital „über“ haben.
Wenn man von dem Erfolg des Investments überzeugt ist, sollte man sich in turbulenten Börsenphasen davon nicht unbedingt trennen, es sei denn, man erwartet einen längeren Abwärtstrend.
Sollten die Aussichten des Unternehmens sich verschlechtern, bzw. sollte das Unternehmen die Prognosen mehrmals nicht einhalten, so kann ein Ausstieg mit einem Verlust manchmal ratsam sein.

Man sollte nicht unbedingt auf die Meinung von Analysten und Börsengurus vertrauen. Analysten schreiben oft voneinander ab. Börsengurus würden wohl mehr Geld verdienen, wenn sie ihre Informationen für sich behalten würden, statt diese in Börsenbriefen den Leuten gegen Entgelt anzubieten.

Quelle fü den Artikel: Handelsblatt

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