Allianz verkauft die Dresdner Bank an die Commerzbank

Wer profitiert davon?

Die Mitarbeiter der beiden Häuser bestimmt nicht, da von den insgesamt 69.000 Arbeitsplätzen im Zuge der Intergirerung der Dresdner Bank in die Commerzbank rund 9.000 Arbeitsplätze wegfallen sollen.

Die Allianz verkauft die Dresdner Bank für 9,8 Milliarden Euro. Vor ein paar Jahren hat die Allianz die Dresdner Bank für gut 24 Milliarden Euro gekauft. Also kein Bombengeschäft. Die Allianz wird allerdings größter Aktionär der Commerzbank mit einem Anteil von ca. 30%. Hinzu kommt, dass die gesamte Commerzbank ab 2010 die Versicherungsprodukte der Allianz vertreiben soll. Außerde muss die Allianz für die Verluste der derzetigen Tochter nach dem Verkauf nicht mehr gerade stehen. Die Dresdner Bank hat im Zuge der US-Immobilienkrise schon ein paar Milliarden in den Sand gesetzt.

Der bisheriger Chef der Dresdner Bank wird offensichtlich ebenfalls wegrationalisiert. Er hatte allerdings einen Vertrag bis zum Jahr 2012, der ihm ein Festgehalt von ca. 175.000 Euro pro Jahr zusicherte. Als Chef konnte er zusätzlich mit Prämien von jährlich etwa 350.000 Euro rechen. Dank einer Klausel wird der Chef allerdings gut 2 Mio. Euro Abfindung, die im Fall des Verkaufs der Dresdner Bank in seinem Anstellungsvertrag vereinbart wurden, erhalten. Dies berichtet zumindest die Online-Ausgabe des Focus.

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