Pro Sieben Sat1 AG bekommt nen neuen Chef

Die Inhaber der Firma, die Private Equity Häuser Permira und KKR haben sich für einen Branchenfremden Chef entschieden.

FAZ vermutet, dass sich kein Branchenexperte für den Posten begeistern ließ, weil sich keiner das Auspressen des Ladens nach allen Regeln der Kunst durch die Private Equity Häuser ansehen kann.

Z.B. hat Pro Sieben Sat1 die schwedische SBS Gruppe aus dem Besitz der Private Equity Häuser übernommen. Dies geschah allerdings nicht gegen Übernahme von Aktien, sondern gegen Cash. Nach der Übernahme belaufen sich die Schulden von Pro Sieben Sat1 auf ca. 3,7 Milliarden Euro.

Die Synergie kommt jetzt allerdings nicht aus der Übernahme der schwedischen Sender, sondern aus der Zusammenlegung der Sender Sat1 und Pro Sieben. Hierbei sollen zum Jahresende ca. 1.200 Stellen gestrichen werden.

Die FAZ äußert sich meiner Meinung recht lustig über den derzeitigen Programminhalt der Sendergruppe:

Die wenigen selbst produzierten Serien floppen und werden abgesetzt („Plötzlich Papa“ und „Dr. Molly & Karl“ verschwinden zum Jahreswechsel), der Rest des Programms sieht allzu oft aus wie die Garagenproduktionen aus der Frühzeit des privaten Fernsehens.

Quelle: FAZ

Ich denke, dass die Private equity Häuser so viel Cash mit den vermutlich verbuchten Gewinnen beim Verkauf der SBS Gruppe generiert haben, dass sie auch bei einem niedrigen Aktienkurs der Pro Sieben Sat1 Gruppe auf ihre Rendite kommen.

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