SchülerVZ, StudiVZ und meinVZ

Einst für ca. EUR 85 Mio von Holtzbrinck Digital gekauft. Danach sollen die Chefs von Holtzbringck den Verkauf an Facebook verpasst haben. Inzwischen verliert das Netzwerk ca. 80% der Visits gegenüber dem Vorjahresmonat und wird an einen unbekannten Dritten veräußert. So werden bei einem „Vorzeige-Venture-Capital-Geber“ die Problemfälle gelöst. Inzwischen hätte man mit dem Verkauf der Facebook-Aktien viel Cash erlösen können …

Man sieht hier, dass die einen den Richer für einen guten Ausstieg haben (die Samwer-Brüder), die anderen diesen manchmal aber auch verpassen (Holtzbrinck) … Für Holtzbrinck hat das Engagement in Summe wahrscheinlich viel negative Publicity und wenig Ertrag gebracht. Daran sind allerdings die Manger selber schuld….

3 Gedanken zu “SchülerVZ, StudiVZ und meinVZ

  1. So ist aber auch das Leben. Wer nichts riskiert, der kann nur selten was gewinnen. Sie haben sich eben verzockt und zu lange gewartet. Beim nächsten Invest kann das wieder ganz anders aussehen. Die negative Publicity würde ich nicht zu eng sehen, denn besser schlechte Publicity als gar keine.

  2. Meiner Meinung nach hat Holtzbrinck hier schon beim Kauf bewiesen, dass sie keine Ahnung von der Sache hatten. 85 Mio. für eine schlichtweg billige Kopie zu bezahlen ist einfach verrückt…

  3. Sehe ich auch so. Die VZ-Portale waren zu der Zeit wo Holtzbrinck sie gekauft hat schon bei weitem nicht das Wert was die bezahlt haben. Kopien sollte man nur von den Sachen machen, die nicht mit dem Original um den gleichen Markt kämpfen.

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