Bloggerkommerz – Geldverdienen mit Youporn-Berichten

Eine interessante Wendung hat die Zensierung bestimmter Seiten bei der Suche nach dem Suchbegriff „Youporn“ genommen. In vielen Blogs wurde über die Zensur berichtet. In manchen gab es einen positiven Bericht, in anderen wird wiederum negativ berichtet.

Einige Blogger haben gemerkt, dass ihnen der Bericht über die Zensur von Youporn und über den Ausschluss der Seite aus dem Google.de-Index viele neue Besucher bringt. Offensichtlich suchen viele Leute nach dieser oder ähnlichen Seiten.

Manche Blogger meinen nun den Suchenden ein paar suchaffine Porno-Banner irgendwelcher Firmen mitten im Beitrag vorzeigen zu müssen. Zum Teil werden dann auch ältere Beiträge mit dieser Werbung gespickt. Vielleicht verdienen diese Blogger damit ein paar Euro mehr und können die Kosten für die Internetseite über ein paar Monate aus diesen bestreiten.

Allerdings kommerzialisieren sie damit ihre eigenen Blogs. Vielleicht ist es eine Eintagsfliege, vielleicht werden einige dieser Blogger zukünftig eher auf die Themen achten, die ihren Seiten Besucher und ihrem Geldbeutel Einnahmen bringen. Evtl. wird Google dann die derzeitige Bevorzugung der Blogbeiträge in Suchergebnissen zurückfahren müssen, da Blogs von der ein Meinungsbildungs- und Verbreitungsorgan sich zu einem kommerziellen Organ entwickeln könnte.

Was die anderen in der Blogosphere berichten, kann durch das anklicken der Verlinkung gelesen werden oder durch die Eingabe des Begriffs „Youporn“ bei Bloggsuchmaschinen gefunden werden.

15 Gedanken zu “Bloggerkommerz – Geldverdienen mit Youporn-Berichten

  1. „Einige Blogger haben gemerkt, dass ihnen der Bericht über die Zensur von Youporn und über den Ausschluss der Seite aus dem Google.de-Index viele neue Besucher bringt.“

    Na sowas! Und du gehörst natürlich nicht zu denen, oder?!

    Hust, Keuch, 😉

  2. Ach so, es w�re nett wenn du das nofollow abstellen w�rdest, dein Trackback wird bei mir und bei den meisten anderen Blogs auf die du „getrackbackt“ hast, (ein Schelm wer dabei an Traffic denkt) auch nicht „ge-nofollowed“.
    Siehe hier: http://www.nonofollow.net/

  3. Ich habe vielleicht auch einige neue Besucher durch den Ausschluß bekommen. Ich habe allerdings nur darüber berichtet. Auf meiner Seite findet man keine direkten Links zu pornografischen Inhalten. Insofern animiere ich die Leute, die sich den Beitrag durchlesen zum Besuch von Schmuddelseiten nicht. Ich vermute, dass Google selbst aus derartigen Erfahrungen lernen wird und bei Blogberichten auch vorsichtiger sein wird. Für mich selbst ist dieser Blog eher ein „Testfeld“. Ich möchte erfahren, wie die Besucher auf mein „Geschreibsel“ reagieren und ob sich die Themenwahl positiv oder negativ auf die Anzahl und die Qualität der Besucher auswirkt.

    Gegen unaufdringliche und seriöse Werbung ist auch nicht sehr viel einzuwenden. Bin Froh, dass Google nicht nur in seinem Index bestimmte Kriterien einhält sondern auch in seinen Adsense/Adwords AGB’s auf diese achtet.

  4. Zm Nofollow, das muss ich mir noch anschauen. Habe mein WordPress-Blog so gelassen, wie es vorkonfiguriert war. Zuvor habe ich mir bekannte Blogs angesurft und gesehen, dass diese den Nofollowtag ebenfalls enthalten. Laut einigen Foren ist dies aus SSuchmaschinensicht egal. Es trennt zumindest den eigenen Inhalt von fremden Inhalten. Die weiterführenden Links sind für Nutzer genau so sichbar. Suchmaschinen wissen ebenfalss um die existenz der Links … denke ich.

  5. deine seite hab ich aufjedenfall während meiner recherchen, über das wort youporn gefunden 😉

  6. Wie viele andere, die im Wettbewerb über die Information ihren Beitrag geschrieben haben. allerdings kommt es mir nicht darauf an aus dem Auffinden irgendwie ne Menge Geld rauszuschlagen. Ich finde es einfach gut, dass Google nicht rechtskonforme Sachen aus dem Index nimt. wenn die Leute darüber schreiben, dann wird das Image von Google verbessert. allerdings bekommen halt manche Dollarzeichen in die Augen und versuchen kurzfristig mit irgendwelchen Porno/Sexbannern Kapital daraus zu schlagen. Dies finde ich nicht so gut.

  7. Naja, ob Youporn oder Songtexte….

    Bin mir jetzt nicht so ganz sicher, aber war da nicht auch mal was mit Songtexten und Rechtskonformität – oder irre ich mich

  8. Jan, viele Leute die hier posten, hätten auch gerne bei mir gepostet – bei den meisten merkst du jedoch schon am Link zu ihrer HP, dass sie nur darauf aus sind einen Backlink zu ergattern. Ich hätte hier, zB. dir mir bereits bekannte Sabine, garnicht freigeschaltet in den Kommentaren.

    Dennoch: Grüsse!

  9. Pingback: Adsense, Affiliate Marketing, Blogging

  10. Ich denke auch, das das direkte Verlinken von Youporn keine gute Idee ist, mal sehen, wann es die erste Abmahnungen hagelt.

  11. @ ricardo Bin realtiv neu in der „Blog-Szene“ deswegen lasse ich alles, was Menschlich ist und nicht beleidigt zu. Ob die Vorteile für die Leute tatsächlich so groß sind, das wird man sehen. Mich macht es nicht ärmer.

    @ grobekelle Irgendwann ist das Thema auch durch. Und die Leute, die es nicht checken, dass man andere auf Seiten, die evtl. mit dem De Gesetzen nicht Rechtskonform sind, die werden sich evtl. wundern.

  12. Interessant finde ich den Geldverdien Ansatz von Julian -> Eint.de . Er rechnet inzwischen vor, dass man mit dem Youporn-Traffic 40 Euro je 1000 Besucher verdienen kann. Dabei rechnet er mit einer Klickrate von 20 % auf zwei verschiedene Banner und mit einem zusätzlichem Layer. Der Layer soll dabei ca. 3 Euro TKP und die Banner die restlichen 37 Euro bringen. Sein Beitrag soll hierbei ca. 600 mal am Tag gelesen worden sein. Damit würde er allein mit einem Beitrag, hätte er die Banner auch eingebaut, im Monat ca. 600 Euro verdienen können.

    Umgerechnet auf normale Arbeit sind das 1,5 400 Euro Jobs oder knapp 2 Hartz4 „Gehälter“ bzw. Zuwendungen.

  13. YouPorn nervt langsam. Die Serps sind unerträglich. Das ist bei G in Sonderbeobachtung

  14. Unerträglich hin oder her…
    was soll google den tun?
    noch mehr zensieren?
    das wäre ein schuss ins knie!

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