Wer baut die besten Bahnzüge – TGV vs. ICE

Wie in Zeitung und Fernehn berichtet wurde, hat der französische TGV von Alstom neulich den Geschwindigkeitsrekord mit 574,8 km/h neu aufgestellt. Doch allein dies zu vollbringen mit einem aufgerüsteten Zug macht den TGV nicht sofort zum Meister und zum Top-Verkaufsargument.
Auch wenn der ICE von Siemens diesen Rekord nicht aufstellt, so sprechen auch einige Punkte für diesen Zug. Im Gegensatz zum TGV verfügt der ICE 3 über keine Lokomotive. Die Antriebsteile sind unter dem gesamten Zug verteilt. Eine schwere Lokomotive vorne belastet also die Bahnstrecke nicht. Außerdem können Gästeplätze bis kurz hinter den Platz des Zugführers verbaut werden. Zudem schreibt das Handelsblatt, dass die Züge ab einer Geschwindigkeit von 400 km/h sehr viel Energie verbrauchen und Lärm vergleichbar mit einem startenden Jet verursachen. Zwei Argumente, die die Züge in naher Zukunft wohl ausbremsen werden. Eine Zugfart gilt als sehr umwelfreundich. Dieses Image würden sich die Bahnen mit weniger umweltfreundlichen Zügen kaputt machen. Derzeit verkehrt der TGV abwechselnd mit dem ICE auf zwei Strecken. Der ICE fährt von Frankfurt am Main nach Paris und der TGV von Paris nach Stuttgart. Damit bewerben sich beide Hersteller für einen Auftrag der französischen Bahn. Dieser ist offensichtlich für den TGV nicht sicher. Ein weitere Vorteil für den ICE 3 entsteht durch viele Bestellungen und Verkäufe nach Spanien, Russland, China und Co. Die Bahnchefs sehen offensichtlich im ICE 3 ein gutes Angebot für sich und ihre Gäste.

4 Gedanken zu “Wer baut die besten Bahnzüge – TGV vs. ICE

  1. Also ich find den TGV besser als den ICE. Zum einen ist das Streckennetz in Frankreich viel größer und zum zweiten ist der TGV in der Lage schneller zu fahren!!! Wir sind schon mit dem TGV von Karlsruhe nach Paris gefahren, das ist wirklich super, ein ganz toller Zug. Und was mir aufgefallen ist, ist, dass er sogar bei 320 km/h sehr, sehr ruhig fährt, da kann der ICE nicht mithalten. Der ICE 3 fährt ganz ruhig, das ist eig ok (aber eben nicht so gut wie der TGV), aber der ICE 1 ist eine Frechheit, schon bei 250 km/h macht der einen Lärm, das ist wirklich von vorgestern. Also der ICE 3 ist ganz ok, vorallem auch im Kofort, aber der ICE 1 gehört nach meiner Meinung aus dem Verkehr gezogen (das ist nicht der heutige Standard), über den ICE 2 kann ich nichts sagen. Außerdem finde ich, dass das deutsche Streckennetz viel zu klein ist, warum werden überhaupt noch Strecken gebaut, die nur auf 250 km/h ausgelegt sind (Stuttgart – Ulm) , in Frankreich fährt man bald schon mit 360 km/h. Und was ich gar nicht verstehen kann sind Projekte wie der rastätter Tunnel bei Karlsruhe. Ich bin der Meinung, wer eben an den Bahngleisen wohnt, der hat eben Pech, die Bauplätze dort sind doch auch erheblich billiger!!! Und in Südbaden zwischen Freiburg und Basel wurde ein Tunnel gegraben, ich verstehe bloß nicht, warum der leer steht, ein Tunnel, in dem keine Gleise sind, das ist doch Schwachsinn. Wenn man schon einen Tunnel gräbt, sollen dort auch gleich Gleise rein. Ich verstehe auch nicht, warum es so schwer ist eine Schnellbahnlinie durch die Rheinebene von karlsruhe nach Basel zu bauen, das sollte doch wirklich nicht schwer sein. Stattdessen wird Stuttgart 21 gebaut, aber die Schnellbahn ist doch viel wichtiger, das verstehe ich nicht. Und zu guter letzt, die Schnellbahn Nürnberg – Ingoldstadt ist doch viel zu kurz (nur knapp 40 km), wenn ad der Zug auf 300 km/h beschleunigt hat, muss er doch schon wieder bremsen!!! Also da sollte sich Deutschland mal als großes Vorbild Frankreich nehmen. Da läuft das wirklich super!!!

  2. Das Streckennetz in Frankreich ist deshalb größer weil’s dort billiger ist eine Schnellbahn zu bauen! Fahr doch mal mit dem Auto von Wo auch immer nach Paris. Da wirst du feststellen, dass dort massenhaft Platz neben der Autobahn ist und außerdem ist das Land in Frankreich (zumindest im Verhältnis zu Deutschland) flach ist, also braucht man nicht so viele Brücken und Tunnel zu bauen. In Deutschland macht außerdem eine Geschwindigkeit von 360 km/h keinen Sinn, schreibst du sogar selbsts: „Nürnberg – Ingoldstadt ist doch viel zu kurz (nur knapp 40 km), wenn ad der Zug auf 300 km/h beschleunigt hat, muss er doch schon wieder bremsen!!!“ Aus diesem Grund wird in Deutschland maximal 300 km/h gefahren. Stuttgart-Ulm soll für 250 km/h trassiert sein, weil der TGV, ja genau der, in Deutschland nur 250 km/h fahren darf (oder kann, das weis ich selbst nicht ganz genau). Bei einer Streckenhöchstgeschwindigkeit von 300- oder sogar 360 km/h würde er also (zugegeben gemeinsam mit dem ICE1) den ICE3 aufhalten, somit ist die Strecke bei 250 km/h wirtschaftlicher. An ein HGV-Netz nach Vorbild Frankreich ist in Deutschland aber alleine schon von der Besiedlung her nicht zu denken. In Frankreich ist Paris der Knotenpunkt, das erleichtert auch das Umsteigen (max. einmal), in Deutschland gibt es keinen solchen Knoten. Berlin liegt zu Abseits und Hannover, Kassel oder Frankfurt sind entweder zu klein oder zu unpraktisch (Kopfbahnhof, etc.). Verglichen mit der Rumpelkiste von TGV (ich finde das Teil furchtbar) ist der ICE aus meiner Sicht unschlagbar (wohlgemerkt ICE3). Dass er dir vom Fahrkomfort schlechter als TGV vorkommt mag an der Strecke liegen. Wäre der ICE schlechter, hätte Spanien wohl kaum den Hersteller gewechselt, dort fuhr nämlich früher vorrangig der TGV und heute, richtig, ICE!

  3. Dazu muß ich folgendes sagen,
    der TGV ist im gegensatz zum ICE 3 eine , in jeder hinsicht
    optisch , technisch ,leistung usw. ein veralterter Zug.

    D
    er trick der Franzosen war simpel und 30 Millionen teuer,
    hat aber bei etlichen Menschen seine wirkung erzielt,hauptsache auf dem Papier ein Rekord und alles ist super.

    Der ICE 3 ist technisch in jeder hinsicht viel weiter entwickelt. Er ist auch nicht langsamer , er hat auch eine schnellere Beschleunigung , und andere technische vorteile,
    Steigungen bis 40 Promille ,wirbelstrombremsen usw.
    Vom Design und Komfort ganz zu Schweigen.

    Der ICE 3 ist der Name der DB, der Herstellername ist
    Velaro und der schnellste seriengefertigte Triebwagenzug
    der Welt , das sind die Tatsachen .

    vergleichbar ist der TGV mit dem ICE 1 U. 2 , Äußerlich und technisch .

    Und der ICE 1 hat mit 404 kmh , schon vor einiger Zeit
    einen Rekord aufgestellt , als ganz normaler Zug dieser
    Baureihe auf einer deutschen Strecke.

    Der TGV record war nur ein Werbegag , mit einem
    eigens dafür gebauten verkürtzten , und hochgetunten
    Zug.Dafür mußten umfangreiche Veränderungen an der Strecke vorgenommen werden,auch an der Oberleitung.

    Das ist alles eigentlich nur gemacht worden um in die
    Schlagzeilen zu kommen , und Menschen zu beeinflussen.

    Technisch aber hat Siemens und die DB mit dem Velaro / ICE 3 Maßstäbe gesetzt , viele Hochgeschwindigkeits Züge der zukunft werden
    mehr oder weniger diese technik haben.

    Die geschwindigkeit der Zukunft auf Schienen wird so
    zwischen 200-350 kmh liegen ,je nach Struktur, und
    das ist ökonomisch und ökologisch realistisch und sinnvoll.

    T

  4. Habe gestern eine Doku über diesen TGV im Fernsehen gesehen, der die besagten 574 km/h gefahren ist. War schon beeindruckend, aber ich glaube das wird im normalen Verkerhr niemals ausgefahren. Alleine schon aufgrund der fehlenden Sicherheit. Der Bremsweg betrug glaube 3 Kilometer und der Fahrer hatte eigentlich keine Möglichkeit mehr zu reagieren, falls vor ihm etwas auf den Gleisen ist. Da müsste er sich voll und ganz auf elektronische Warnsignale verlassen können – und was da passieren kann, hat die Vergangenheit ja schon mehrmals gezeigt. Dennoch interessant, dass ein Zug mit der Geschwindigkeit eines Flugzeuges auf den Gleisen rollt!

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