Staat gewinnt den Lotto-Jackpot

Vor vielen Lotto-Annahmestellen haben sich in den letzten Tagen schlangen gebildet. Die Leute wollten unbedingt tippen, da man mit dem Gewinn ein richtig reicher Mensch werden kann. Die Chancen sind, wie bei jeder Ziehung 1 zu 14.000.000.

Weil man letzte Woche nur 25 oder 28 Millionen Euro gewinnen konnte, verändert sich die Chance auf den Gewinn von 35 Millionen Euro an diesem Samstag nicht. Es ist ein neues unabhängiges Spiel.

Einen Gewinner der ganzen Veranstaltung gibt es natürlich immer. Die staatlichen lottogesellschaften haben einigen Berichten zu Folge gut 100 Mio. Euro diese Woche für die Ziehung an diesem Samstag eingesammelt. Es sollen wohl 25% mehr Einnahmen als am letzten Samstag sein.

Der Staat verdient an dem Hype also am besten. Wenn diesmal keiner die Zahlen tippt, wird der Jackpot auf 40 Millionen ansteigen. Wenn nun bei der nächsten Ziehung der Jackpot nicht geknackt wird, wir der Jackpot an die Gewinner der 2. Klasse, also die mit 6 richtigen verteilt. orausgesetzt, dass bis dahin nicht eine Gesetzesinitiative die egeln der Lottogesellschaften nicht kurzfristig verändert….

8 Gedanken zu “Staat gewinnt den Lotto-Jackpot

  1. Ja, inzwischen müsstest eigentlich wissen, ob du gewohnen hast.

    Hätte ich gespielt, hätte ich wenigstens die 6 Richtigen getippt. Da bin ich mir im Nachhinein ganz sicher.

  2. Bei der Chance auf den Gewinn muss ich wohl etwas genauer werden. Die Chance 1 zu 14.000.000 ist natürlich für das Tippen der 6 Richtigen.

    Um den Jackpot zu knacken muss man wohl auch die Superzahl richtig tippen.

    Inklusive der Superahl ist die Wahrschenlichkeit auf den Jackpot noch etwas niedriger.

    Um die Wahrscheinlichkeit zu verstehen, könnte man einen Vergleich zur Hilfe nehmen.

    Man fahre in der Hambrger U-Bahn. Da es ein regnerischer Tag ist, hat man seinen Regenschirm dabei, den man leider beim Aussteigen in der U-Bahn vergisst. Am Abend nimmt man nun das Telefonbuch von Hamburg, ruft irgendeine Nummer aus dem Telefonbuch an. Sagt, dass man in der U-Bahn einen Regenschirm verloren hat und diesen jetzt gern haben möchte. Der angerufene gibt einem dann die Adresse durch, weil er genau diesen Regenschirm gefunden hat und bei sich zu Hause lagert….

  3. So etwas lächerliches… „…der Staat verdient an Lotto…“ schon mal was von Sportförderung und Gemeinnutz gehört?
    Wenn die Leute Geld für Lotto übrig haben wird es wenigstens für einen guten Zweck ausgegeben.

  4. Diesmal hat zumindest ein Arbeitsloser bei einem Lottoeinsatz von 7,5 Euro die Hälfte des Jackpots gewonnen. Glückwunsch!

  5. @ Bob:

    Der Staat besitzt immerhin ein Monopol aufs Glückspiel und möchte es offensichtlich gegen Fremde verteidigen. Deshalb werden Firmen, wie BWin oder auch tipp24 aus dem Markt mittels Gesetz verdrängt.

    In den Gremien der Firmen sitzen meist hochverdiente Politiker, die nicht mehr an der Macht sind. Dat ist auch ein gemeinnutziger Zufall, dass die nicht, wie alle anderen Arbeiten gehen müssen, sondern bei einer staatlichen Firma die Führungspositionen besetzen.

    Wenn man natürlich die sportförderung nimmt, frage ich mich, welchen Prozentsatz nun die Trikotwerbung bei Erstliga-Vereinen ausmacht und wieviel die Förderung von den ganz kleinen Clubs?

    Gegen die Süchtigen wird nicht wirklich was getan, da die Lottoannahmenstellen kaum Anreiz haben müssten, die Leute vo Spiel fern zu halten. Wenn sie es tatsächlich tun, geht denen der Umsatz verloren.

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