Film: „Sieben Leben“

Der Film „Sieben Leben“ ist derzeit auf DVD erhältlich. Eigentlich kapiert man am Anfang des Films nicht wirklich, um was es geht. Erst im Laufe des Films checked man worum es geht.

Will Smith (Tim) spielt einen erfolgreichen Manager, der plötzlich in der nächsten Einstellung die Notrufnummer wählt und seinen Selbstmord ankündigt.

In der nächsten Einstellung ruft er einen blinden Support-Mitarbeiter einer Fleischverkaufsagentur. Dann besucht er einen Manager eines Krankenhauses, eine Frau, die in einem Krankenhaus wegen einer Herzkrankheit ist. Nebenbei spendet er Konochenmark und fragt eine Frau im Jugendamt, welche Person Hilfe benötigt und versucht ihr zu helfen.

Zwischendurch werden Aufnahmen eines Unfalls gezeigt, an dem der Hauptdarsteller wohl beteiligt ist.

Die Geschichte wird erst nach dem Moment enthüllt, in dem Will Smith im Film tatsächlich den Notarzt anruft und den Selbstmord ankündigt. Er steigt in eine Wanne voll mit Eis und schmeißt in diese eine giftige Qualle. Damit wird sein Gehinr getötet, seine Organe können allerdings transplantiert werden. Hierfür hat er die notwendigen rechtlichen Bestimmungen vorher mit seinem Anwalt geklärt. Die Personen, denen seine Organe zugute kommen sollen, hat er selbst während des Films ausgesucht.

Er schenkt sieben Leuten ein Leben mit seinen Organen. Warum? Weil er einen Unfall verursacht hat, als er mit seiner Frau im Auto fuhr und nebenbei eine Nachricht auf seinem Blackberry lesen wollte. Bei dem Unfall, bei dem er auf die Gegenfahrbahn geriet, starben inklusive seiner Frau sieben Personen.

Ein Jahr später hat er eine Lunge seinem Bruder gespendet, weil diesem die eigenen Ausgefallen sind und er ohne eine Transplantation nicht leben könnte. Dann hat er der Jugendamtsmitarbeiterin einen Teil seiner Leber gespendet, so dass diese auch weiter leben konnte. Dem Jungen hat er sein Knochenmark gespendet. Der Frau, die ihm von der Jugendamt-mitarbeiterin genannt wurde, hat er sein Haus in einer anderen Stadt gespendet. Dem blinden Telefon-Support-Mitarbeiter hat er nach seinem Tod die Iris seiner beiden Augen gespendet. Der Herzkranken-Frau, deren Überlebenswahrscheinlichkeit bei ca. 3% bis 5% lag, hat er sein Herz gespendet.

Er hat die Leute vorher kennengelernt um sich zu vergewissern, dass es sich hierbei um Menschen handelt, die nicht jezornig sind und die eine Spende verdient hätten…

 

Es ist ein Film, dessen Szenen vielleicht manchmal recht langatmig sind. Dass die Pointe erst zum Schluss offensichtlich wird, scheint wohl in den derzeit produzierten Filmen sehr oft vorzukommen.

Die Frage bleibt allerdings, ob man sich wirklich von seiner Schuld durch den eigenen Tod freikaufen kann?

Bestimmt hat der Film auf die Notwendigkeit von Organspenden aufmerksam gemacht. Für manche Menschen, die es sich leisten können, soll sogar die Möglichkeit der Transplantation in einem Dritte-Welt-Land im Austausch gegen Geld möglich sein. Dieses Thema betrifft allerdings nciht den vorgestellten Film…

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