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Diskrimminierung – Rassismus in der Lohntüte

Einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema habe ich neulich bei Stern gelesen. Wissenschaftler aus Amerika haben untersucht, welchen Effekt die Hautfarbe auf das Einkommen der Imigranten hat. Hierzu wurden über 2000 Imigranten befragt. Am ende der Untersuchung stand fest, dass Imigranten mit einer helleren Hautfarbe durchschnittlich 15% mehr bei gleicher Qualifikation verdienen.

Meiner Meinung nach würde die Untersuchung in Deutschland zu vergleichbaren Ergebnissen führen. Schaut an sich die Mitarbeiter verschiedener Firmen im Frankfurter Bankenviertel an, so stellt man fest, dass nur sehr wenige Immigranten aus verschiedenen Regionen, die in Frankfurt aufgewachsen sind, auch hier einen Job finden. Dagegen arbeiten sehr viele Leute aus einer Umgebung von bis zu 100 km um Frankfurt in der Stadt.

In einigen Firmen haben wohl ausländisch aussehende Leute bzw. Immigranten kaum Chancen Führungspositionen zu besetzen, trotz dessen, dass diese über gute bzw. vergleichbare Qualifikationen verfügen.

Manchmal erzählen die Leute, dass man als jemand, der neu hinzukommt, mehr leisten muss und vielleicht auch mehr arbeiten muss für einen vergleichbares Gehalt.

Ist es aber wirklich gerechtfertigt?

Auf der anderen Seite muss man auch zugeben, dass nicht alle Leute für Neues offen sind. Es kann sein, dass ein ältere Mensch einem Ausländer als Finnzberater oder Versicherungsvertreter vielleicht nicht as Vertrauen entgegensetzt, das dieser einem Deutschen gegenüber hätte.
Auf der anderen Seite vertraut man den Göttern in Weiß, die in jedem Krankenhaus vertreten sind und oft aus verschiedenen Ländern kommen, sein Leben an.

Quelle: Stern.de

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