Bemerkenswert: Wie lange gibt es noch die SMS? Whatsapp & Co. holen auf …

Die Bild-Zeitung berichtet, dass inzwischen gemäß den Zahlen eines Marktfoschungsinstituts ca. 19,1 Milliarden Nachrichten pro Tag mit den Apps von Whatsapp & Co. versandt werden. Als normale SMS sollen hingegen nur 17 Milliarden Nachrichten pro Tag versandt werden. Zudem soll es ca. 600 Millionan App-Nutzer geben. Dem gegenüber stehen ca. 3,5 Milliarden SMS-Nutzer.

Die SMS-Nutzer sollen allerdings nur ca. 5 SMS pro Tag verschicken. Nutzer von Whatsapp & Co. verschicken im Durchschnitt 30 Nachrichten pro Tag. Die Messanger Dienste werden sich aber nicht zeitnah durchsetzen können, da die Anzahl der Menschen mit einem Telefon viel höher ist als die Anzahl der Smartphone-Besitzer. Zudem wird für die Messanger-Dienste ein Internet-Zugang für das Smartphone benötigt, was es nicht immer umsonst gibt. Insofern lohnt sich ein Messangerdienst nicht immer und nicht für jeden …

Quelle: Bild.de

Beschränkte Abziehbarkeit von Kinderbetreuungskosten verfassungsgemäß

Nach Auffassung des BFH gemäß dem Urteil vom 9. Februar 2012 ist die beschränkte Abziehbarkeit von Kinderbetreuungskosten verfassungsgemäß und versößt damit nicht gegen das Grundgesetzt. Die erwerbsbedingten Kinderbetreuungskosten können gemäß dem Einkommensteuerrecht zu 2/3 jedoch maximal bis zu EUR 4.000,00 pro Kind abgezogen werden.

Verzicht auf das Mehrheitsstimmrecht – Schenkung?

Gemäß dem Urteil des FG Baden-Würtemberg vom 25. Mai 2011 ist der Verzicht auf das mehrheitsstimmrecht eines GmbH-Gesellschafters keine Schenkung im Sinne des § 7 ErbStG. Die Richter sehen hierbei auch keinen Schenkungssachverhalt, wenn sich durch diesen Verzicht der Wert der übrigen Anteile erhöht. Ein Revisionsverfahren beim BFH ist zu diesem Sachverhalt anhängig.

Im Prinzip eine interessanter Gedankenansatz, den die Finanzverwaltung angesichts klammer Kassen verfolgt. Weitergedacht könnte dies auch bedeuten, dass ein Anteilseigner, der beispielsweise bei einer Kapitalerhöhung ein günstiges Bezugsrecht nicht ausübt, den ausübenden Anteilseignern ebenfalls „virtuell“ etwas schenkt…

Einkommensteuerschulden des Erblassers

Gemäß dem Urteil des FG Düsseldorf vom 2. November 2011 sind die Einkommensteuerschulden des Erblassers für das Todesjahr als Nachlassverbindlichkeit abziehbar. Bisher hält die Finanzverwaltung an der Auffassung, dass die Einkommensteuerschulden des Todesjahres keine Nachlassverbindlichkeit sind, da diese erst mit Ende des Veranlagungszeitraums, also am 31. Dezember des jeweiligen Kalenderjahres, entstehen. Das Finanzgericht ist jedoch der Auffassung, dass die Veranlagung bis zum Todeszeitpunkt vorzunehmen ist, da bis zu diesem Zeitpunkt die Einkommensteuer tatsächlich geschuldet wird. Seitens der Finanzverwaltung wurde gegen dieses Urteil Revision eingelegt.