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Meine Gedanken zum Corona-Virus und zu den Auswirkungen auf die Wirtschaft, Politik und Medizin

Bei dem Corona-Virus handelt es sich um eine Pandemie, die innerhalb von wenigen Monaten von 0 auf inzwischen ca. 300.000 infizierte Personen weltweit zurückblicken kann.

Alleine vom 22.03.2020 auf den 23.03.2020 hat Italien von ca. 800 verstorbene Menschen berichtet. Seit Ausbruch der Pandemie in Italien sind ca. 5.000 Menschen verstorben.

In Deutschland werden Stand heute 22.03.2020 ca. 23.000 Infizierte vermeldet.

Die Lufthansa fliegt nur ca. 5 % Ihres normalen Flugplans. Die Fraport hat am Flughafen Frankfurt am Main ca. 18.000 Arbeitnehmer in díe Kurzarbeit geschickt. Viele Firmen haben, soweit es möglich ist, ihre Arbeitnehmer ins Home-Office geschickt. In der Bauindustrie und im Handwerk läuft es bisher meiner Einschätzung nach weiter.

Einige der von mir betreuten Firmen sind stark von dem Frankfurter Flughafen abhängig. Durch die Kurzarbeit sind diese von einem Kostenblock entlastet. Neben den Personalkosten gibt es auch weitere hohe Fixkostenblöcke, die die Liquidität der Unternehmen belasten. Oft bestehen diese aus Mieten und Finazierungskosten für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Sollte der Stillstand meiner Einschätzung nach länger als 3 Monate andauern, werden viele kleine und mittelständische Firmen zahlungsunfähig werden. Deren Arbeitnehmer können sich dann nach der Kurzarbeit einen neuen Job suchen.

Ich frage mich, warum man am Flughafen die aus Risiko-Gebieten Reisenden nicht entsprechend untersucht hat. Warum hat man zugelassen, dass die Pandemie in dieser Form nach Europa übertragen wird?

Warum kümmert man sich um den Arbeitnehmer „bedienungslos“ und warum muss der Unternehmer zwecks Liquiditätssicherung einen Kredit aufnehmen oder an Eides statt versichern, dass er kein Geld hat um einen Zuschuss zu erhalten? Arbeitnehmer in Kurzarbeit verfügen eventuell auch über Ersparnisse.

Warum ist der Urlaub beispielsweise in der Türkei billiger, wie im eigenem Land? Warum müssen die Leute in den Urlaub in Risikogebiete fliegen? (Beispiel Türkei mit dem Bürgekrieg im Nachbarland Syrien)

Warum müssen Leute trotz der ausgebrochenen Pandemie in Ihren Urlaub einmal um die Welt fliegen um anschließend sich in der Botschaft zwecks Rückflug zu melden. Warum ist der Staat für die von den Leuten selbst in Kauf genommenen Risiken verantwortlich und warum müssen dies anschließend alle ausbaden?

Warum erstattet der Staat den von der Pleite von Thomas Cook betroffenen Ihre Reisekosten, während der kleine Handwerker, der von der Pleite seines Auftraggebers betroffen ist, auf dem Schaden sitzen bleibt?

Wo bleibt in dem Staat die Gerechtigkeit?

Die Politik scheint sich meines Erachtens teilweise an Wählerstimmen zu orientieren. Erst wird an den Flughäfen wegen der wirtschaftlichen Interessen nicht hart durchgegriffen und dann sollen doch aus Zivilcourage alle zu Hause bleiben. Irgendwie ist das Handeln nicht stimmig und nicht konsequent.

In Politikdeutsch heißt die Phrase dann:

„Wir haben die Pandemie unterschätzt“.

Ausbaden werden es die vielen gerade geschwächten Risikopatienten. Deren Heilungs-Chancen bei Infizierung sich erheblich verschlechtern werden.

Ausbaden werden es auch die vielen Krankenhausmitarbeiter. Die in den letzten Jahren aufgrund der Sparmassnahmen der Sozialversicherung nicht entsprechend entwickeln konnten und die sich mit der richtigen Verfassung der Arztbriefe und der Kodierung der Krankheitsverläufe zwecks Abrechnugn beschäftigen mussten, statt sich mit optimalen Heilverfahren für jeden Patienten zu beschäftigen.

Noch vor ein paar Monaten hat sich die Politik für die Schließung von Krankenhäusern ausgesprochen. Man wollte das System von vielen überflüssigen Kosten befreien.

Demnächst wird man hier für jeden noch freien Intensivbett für die eigenen Angehörigen und für jedes Iso-Zimmer einfach nur dankbar sein. Schon jetzt wird in Bayern, wie in Italien, für die Arbeit der Mediziner geklatscht.

Der Arbeitsschutz mit Arbeitszeiten, ob 70 oder 80 Stunden die Woche sind plötzlich egal. Mediziner werden auf 12 Stunden-Schichten eingeschworen. Die Verhandlung über die Bezahlung erfolgt später. Wahrscheinlich EUR 2,50 pro Dienst, weil man sich im Nachhinein mehr nicht leisten kann.

Für die Landwirtschaft sollen Leute aus Rumänien mit speziellen Papieren eingeflogen werden. Außerdem soll der Spargel von den Asylbewerbern gestochen werden. Andere Leute werden vermutlich in derselben Zeit in Kurzarbeit sein und „Ihre Eier“ zu Hause schaukeln, weil man sich für so niedere Arbeiten zu fein ist. Man hat dann Rücken …

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